Laura Chavin Meets Juan Amador

Eine wunderbare Begegnung der Clubmitglieder von Laura Chavin mit einem Ausnahme-Küchen-Künstler und seiner Brigade

Wenn ein Wachtelei im krossen Mantel auf ein kleines Röhrchen mit Schinkenaromen trifft, man beides nacheinander verzehrt und dabei gespannt auf die Wirkung wartet, dann kann es sich nur um die modernste und kreativste Form des Genusses handeln. Juan Amador hat diese verfeinert, individualisiert und zu einzigartigen Kompositionen geführt. Juan Amador widmet sich nicht nur der klassischen französischen Haute Causine, sondern verwendet auch Methoden der Molekularküche, die aus Einflüssen der Chemie- und Lebensmittelindustrie abgeleitet sind und neuartige Texturen, Zusammenstellungen und Aromen ermöglichen. In einer Kreativwerkstatt in seinem Atelier experimentiert Amador auch mit Geräten aus dem Laborbedarf, die mit präziser Messtechnik beispielsweise mehrere Tage andauernde Garvorgänge erlauben.

Die Basis der Rezepte bildet jedoch die klassische Küche Kataloniens, Frankreichs und des Baskenlandes. Amador sieht sich selbst in einer Reihe mit den spanischen Köchen Ferran Adrià und Juan Mari Arzak. Nach Auffassung des Restaurant-Kritikers Jürgen Dollase unterscheidet sich Amador von diesen jedoch dadurch, dass es „bei ihm oft wesentlich besser schmeckt als bei der spanischen Konkurrenz.

Dreißig Laura Chavin Clubmitglieder konnten sich davon im März live überzeugen. Einblicke in die Kreativküche, Erlebnisse der ungewöhnlichsten Art überzeugten die Connaisseure. Und das Wachtelei mit Schinkenröhrchen wurde von allen tatsächlich als etwas erkannt, was jeder kennt: ein Strammer Max.

Was für ein Tag! Vormittags noch Schneeregen und Hagel im Schwäbischen. Nachmittags feine Märzensonne und beste Voraussetzungen für einen Clubausflug. Die Gäste trafen auf Schloss Hochdorf ein. Champagner - Aperitiv, Smalltalk und eine kleine Cigarre in relaxter Schlossatmosphäre. Nichts war zu sehen von der wochenlangen Hektik bei der Vorbereitung dieses Events. Das Laura Chavin Team um Helmut Bührle glänzte mal wieder durch Perfektion und Lebensfreude.

Dann fuhren sie vor: Zehn Luxuskarossen der Marke Maserati. Darunter mischten sich auch zwei Bentleys. In Kooperation mit Maserati Deutschland und dem Singener Vertragshändler Alfred Gohm GmbH wurde dieser imponierende Korso möglich. Mit absolut einmaligen Sound verabschiedete sich die Genussreisegesellschaft in Richtung Mannheim. Juan Amador bereitete indessen das Abendprogramm vor. Die Kulisse war kaum zu toppen. Das Gelände der ehemaligen Spielzeugfabrik Schildkröt  präsentierte sich in sagenhafter Illumination. Sound-Pyramiden der Firma „make Black Forest" / eine Marke der SLG Kunststoff GmbH aus Bernau im Schwarzwald) säumten den Weg in die Kunsthalle. Beeindruckende Werke von Joseph Beuys und anderen Protagonisten der zeitgenössischen Kunst zogen die Blicke der Besucher ebenso an, wie die ersten Amuse Gueuls aus der Amadorküche. Der Meister selbst geleitete in seinen Tempel. Tapas und Snacks wie Flammkuchen, Handkäs mit Musik, geeiste Beurre Blanc, Haselnussmilch, Kaviar, oder auch Kalbskopf, Entenleber, Räucheraal und Kabeljaukuttel überraschten und begeisterten. Momentaufnahmen zum Hauptgang: Kaisergranat im Salzmantel mit Perigord-Trüffel und Quitte, Jacobsmuscheln mit Schweinebauch, Spinat und Kalbsbries, Taube mit Mango, Cocos und Purple Curry, oder auch Gewürzmilch mit Salzkaramell, Joghurt und Rote Beete. Dazu Weine vom Weingut Aldinger aus Württemberg, der Bodega Jorge Ordonez aus Malaga und aus der Pfalz ein 2005er Sastre von Markus Schneider. Gigantische Geschmackserlebnisse, einzigartige Gaumenfreuden und unvergessliche Augenblicke. Die besonderen Dessert-Varianten krönten das Ganze. Selten sah man Helmut Bührle so zufrieden, gilt er doch als einer der penibelsten Kritiker bei Events der Luxusklasse. Tochter Laura relaxte nach wochenlanger Vorbereitung gemeinsam mit Barbara Januszewska und alle ließen sich zum Finale eine Besonderheit aus dem Hause Laura Chavin schmecken: es wurde eine der noch wenigen verfügbaren Kisten der klassischen Linie von Laura Chavin Cigars geöffnet und das in Ruhe und Feinheit gereifte 15jährige „braune Gold" überzeugte jeden. Und in Begleitung von köstlichem Taittinger Champagner wurden die Geschmackserlebnisse gekrönt.

Was für ein Abend! Die Clubmitglieder genossen in vollen Zügen. Sport, Wirtschaft, Politik vereint in der Seele von Laura Chavin. Juan Amador sah man übrigens häufiger verschmitzt lächeln an diesem Abend, denn er hatte es mal wieder geschafft, unterschiedliche Gourmets in eine neue und spannende Welt der Küchenkunst und der Leidenschaft zu entführen. Es wurde ihm durch Superlative in den Dankesworten bestätigt.

Als zu später Stunde die Maseratis und Bentleys einen letzten Gruß bei der Abfahrt in den stahlblauen Nachthimmel von Mannheim sendeten, war allen klar: die Begegnungen des Laura Chavin Clubs sind mehr als ungewöhnlich und eigentlich mit Geld gar nicht zu bezahlen. Dieses Gefühl zauberte auch bei Helmut Bührle ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.

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